Antonio Tamburro | Graffi e colori di una cittá
Mit kraftvollem Strich zitiert Antonio Tamburro verschiedene Spielarten der postmodernen Avantgarde von Pop- bis Neon-Art. Seine Arbeiten bewegen sich im Spannungsfeld zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion.
Seine Themen sind die Verletzlichkeit des Individuums in der Moderne und die Mobilität als Fluch und Segen der Städte. Seine Pinselführung, verbunden mit zupackendem Malgestus, begeistert ebenso wie die meisterliche Beherrschung der Farbskala und sein Spiel mit Licht und Schatten.
Tamburro, 1948 geboren in Isernia, Region Molise, schloss sein Studium der Kunst nach Umzug in die italienische Hauptstadt im Jahr 1968 ab. Seine erste Einzelausstellung präsentierte er im Jahr 1972 im Palazzo Comunale in Perugia. Seit dieser Zeit stellte er in unzähligen Einzelausstellungen in seiner Heimat Italien, Europa und der USA aus 2006 beauftragte ihn die italienische Sporttageszeitung “La Gazzetta dello Sport” mit der Gestaltung des Trikots des Giro-Führenden zum 90. Jubiläum der Sportveranstaltung. Im Jahr 2010 schuf Tamburro mit seiner Ausstellung in der venezianischen Galerie Primo Piano „Die Stadt der Gleichgültigkeit“ ein beeindruckendes Statement zum Zustand der Stadt Venedig, die durch Klimawandel und Heerscharen von Touristen kurz vor dem Kollaps steht. Im August 2010 waren seine Werke in Sankt Moritz in einer Einzelaustellung zum Thema Jazz-Musik zu sehen. Im September des gleichen Jahres brillierte er in einer Gemeinschaftsausstellung in der Neuen Pinakothek in München.







