ANTONIO POSSENTI
Geboren in Lucca 1933, verbringt die ersten Jahre seines Lebens in der toskanischen Hafenstadt Livorno am tyrrhenischen Meer. Das Meer wird stetiger Gegenstand der Inspiration während seiner gesamten künstlerischen Laufbahn sein.
Bereits in seiner Kindheit zeigt er seine ausgeprägte Begabung für das Zeichnen, schlägt aber zunächst eine humanistische Studienlaufbahn ein und macht seinen Abschluss in Rechtswissenschaften. Große Inspiration für seine künstlerische Karriere ist seine Begegnung mit Marc Chagall im Jahre 1957. Mitte der Sechzigerjahre beschließt er, sich ausschließlich der Malerei zu widmen. Er erhält zahlreiche Auszeichnungen und Kunstpreise, wie den Premio Suzzara und den Premio Fiorino in Florenz. Zu den jüngsten Ausstellungsorten zählten im Jahre 2000 die Deutsche Oper in Berlin, das Museo dei Fisiocritici und die Magazzini del Sale in Siena, 2000 die Sala delle Reali Poste in den Uffizien in Florenz, 2001 der Reggia-Palast in Caserta, 2002 das Castel dell'Ovo in Neapel, 2003 die Sociedade Nacional de Belas Artes in Lissabon, das Museu Marítimo in Barcelona sowie die East West Gallery in London und 2007 die Sala d’Arme im Palazzo Vecchio in Florenz mit einer Ausstellung über den Dichter Dino Campana.
FILIZ AZAK
Die Gemälde von Filiz Azak bergen ein heimliches Singen, Lachen und Träumen. Mit Ihrer ansteckend wirkenden Unschuld wehrt sie sich auf das heftigste gegen bestehende Beschränkungen. Um eine Daseinberechtigung in einer Welt zu erlangen, in der Impulse und Farben die ultimative Erklärung für alles darstellen, müssen formen ihre scharfen Konturen aufgeben. Die in Berlin lebende Künstlerin (1976) studierte Malerei in B.FA der Türkei. Nach dem Malerei Studium an der Universität der Künste Berlin beendete sie das Master Studium im 2007. Ihre Werke waren in verschiedenen Einzelausstellungen sowie Gruppenausstellungen in Istanbul, Frankreich, Deutschland, Holland, Luxemburg, Polen und Rumänien zu sehen.
MASSIMO CATALANI
Der römische Maler Massimo Catalani stellte vom 8.5-31.8.2009 zum ersten Mal seine neuen Werke in Berlin aus, die sich auf drei Hauptthemen konzentrieren. Die Schönheit, dargestellt durch Rosen; den Begriff des Mythos, symbolisiert durch Schafe und den menschlichen Geist, veranschaulicht durch Boote. Die Gemälde auf Leinwand entstehen durch das Auftragen und Verspachteln unterschiedlicher Materialien, wie Erde, Sand, Pulver von Carrara-Marmor, Gold und Aluminium.
GIAMPAOLO TALANI
"In meinen Bildern zeige ich Menschen in besonderen Situationen, sie kommen an, sie gehen fort. Auf den ersten Blick sieht das manchmal tragisch aus, aber es ist auch viel Hoffnung in den Bildern. Mir geht es nicht um soziale Probleme, mir geht es um persönliche Situationen. Eines meiner Hauptanliegen ist, eine Geschichte zu erzählen. Ich versuche, die Wahrheit zu erzählen – meine Wahrheit, natürlich. Ich glaube, anders kann man die Menschen nicht erreichen. Wenn die Menschen die Gemälde betrachten, will ich sie berühren. Durch die Gemälde. Das ist für mich wahre Kunst."
THOM. RAUCHFUSS
"Ich wurde 1952 im Erzgebirge geboren, aufgewachsen bin ich an der Ostsee und in der Nähe von Bremen. Schon als Kind wollte ich immer zur See fahren. So heuerte ich mit 17 Jahren auf einem Frachter an. Meine erste Atlantiküberquerung brachte mir die Erkenntnis, dass meine Zukunft nicht auf See liegt, sondern im Atelier. Mir fiel auf, dass ich wochenlang keinen Bleistift in der Hand hatte. Da erst wurde mir bewusst, dass ich, solange ich denken kann, immer irgend etwas zeichnete. Mit vier Jahren nämlich beobachtete ich meinen älteren Bruder beim Zeichnen, was ich bis dahin nicht kannte. Und von dem Augenblick, als er aus dem Nichts etwas aufs Papier brachte, war ich diesem simplen Gegenstand, dem Zeichenstift, verfallen. Ich muss das wohl für Zauberei gehalten haben. Ich kehrte an Land zurück und begann 1973 ich mit dem Studium der Malerei an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. 1979 beendete ich mein Studium in Hamburg und schloss einige Semester Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin an.
Seit dieser Zeit arbeite ich in meinem Atelier in Kreuzberg. Einzel-und Gruppenausstellungen, Auftragsarbeiten für Film-und Fernsehproduktionen. Meine Arbeiten befinden sich u.a. in Sammlungen in Frankreich, Italien, Luxemburg, den USA, Australien und Deutschland.

HERMAN LÜDDECKE
Hermann Lüddecke wurde 1938 in Falkensee geboren, nahm früh Zeichenunterricht und studierte in Berlin zuerst Gebrauchsgrafik an der Hochsule der Künste und anschließend an der Technischen Universität Architektur. Seit 1976 arbeitet er als freischaffender Maler, Architekt und Cartoonist. Mitte der 90er Jahre wurde er Mitglied im Künstlersonderbund in Deutschland — Realismus der Gegenwart. Seine begeisternd skurril und humorvollen Acrylarbeiten thematisieren wieder und wieder das Faszinierendste des menschlichen Seins überhaupt: den ewigen Kampf der Geschlechter.






